Donnerstag, 9.00 Uhr Düsseldorf
Nachdem wir alle irgendwie im Düsseldorfer Flughafen angekommen sind, gibt es erstmal freudige Begrüßungen. Karsten, Michael, Gerrit, Matze und ich sahen eigentlich aus wie´ne Horde Untoter, eine Woche Urlaub und langes Schlafen machen es sehr schwer, dann einmal plötzlich wieder um halb 6 aufstehen zu müssen.
Aber es ging ja schließlich um den Urlaub. Als wir dann endlich im Flieger nach Palma saßen, war die Müdigkeit wie verflogen. Alle hofften auf 5 tolle Tage mit allem, was dazu gehört. Palmen und so…
11.40 Palma, die Sonne sticht
Nach gut zweieinhalb Stunden und einigen Hopfenkaltschalen kamen wir dann bestens gelaunt in Palma an. Mit Sack und Pack ließen wir uns von einem Taxi nach Cala Ratjada bringen. Der Taxifahrer war klasse, er erzählte lustige Geschichten am laufenden Band.
Wir hatten uns eines nettes Hotel am Strand ausgesucht. Genau richtig für uns. Keine langen Märsche zum Meer.
Da der Strand ja direkt am Haus war, machten wir uns erstmal sofort auf zur Strandbar. Nach ein paar Bierchen beschlossen wir dann, das Matze mal wieder baden sollte, in voller Montur versteht sich. Nachdem wir dann alle pudelnass waren (Matze kann sich recht gut wehren), setzten wir uns wieder an die Bar.
So verging der erste Tag mit reichlich Prozenten und frühem Schlafengehen. Um 23 Uhr waren wir dann alle dermaßen…ähem…”müde”, dass wir einfach nur noch ins Bett gefallen sind.
Freitag, 10 Uhr
Nach einem komatösen Schlaf suchten wir erstmal unsere Kopfschmerztabletten aus den Koffern.
Als diese dann langsam zu wirken begannen und wir uns frisch gemacht hatten, gingen wir raus, um was zu essen. Eine kleine Imbissbude war unser Ziel, so verkatert schmecken sogar Pommes zum Frühstück. Als nächstes erstmal an den Strand, ein bisschen umschauen. Nach knapp einer Stunde und 2 Verabredungen für den Abend in der Disco Bolero ging´s dann noch für ein halbes Stündchen auf eine Liege zum Entspannen. Mittagshitze, Hunger und Durst vertrieben uns dann irgendwann vom Strand in die nächste Imbissbude.
Ein schönes Schnitzel und ein paar Bierchen und das Leben war wieder in Ordnung.
Abends haben wir uns dann umgezogen für die Disco. Schön ins Bolero, da soll die Post abgehen. Ordentlich gefeiert haben wir dann auch, bis spät in die Nacht. Das war mucho fantastico.
Samstag, 12 Uhr
Die ersten von uns bekommen so langsam wieder eine ansehnliche Gesichtsform und -farbe. Wir sind zwar schon seit 11 Uhr „wach“, aber irgendwie doch nicht. Wir waren gestern auch recht gut dabei. Karsten sagte, er wolle nie mehr Alkohol trinken, was er im Laufe des Tages aber irgendwie wieder vergessen hatte. Natürlich gönnten wir uns wieder ein paar Bierchen, dafür waren wir ja (unter anderem) hier. Während wir so in der Strandbar saßen, kamen unsere Diskobekanntschaften vom Vorabend an unseren Tisch und erzählten, dass heute Gogo-TänzerInnen in der Disco Physical seien. Das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen, und so ging es abends dann dorthin zum abtanzen. Da unser Rückflug am Sonntag erst um 14 Uhr zurückging, konnten wir hier nochmal so richtig Gas geben…
Sonntag, 9 Uhr
…Was wir nun natürlich bitter bereuten. Ein Kopf wie ein Rathaus, aber das war´s wert, jedoch nichts, was Tabletten und koffeinhaltige Limonade nicht wieder herstellen konnten. Zumindest bis zum Zeitpunkt des Starts vom Flieger gen Heimat. Alles in allem ein sehr grandioses verlängertes Wochenende, was wir definitiv wiederholen werden.
